Selbstdefinition und Selbstverständnis: Und: Was ist Erfolg?

Da schaut die Menschheit offenbar tatenlos zu, wenn in Afrika Kleinkinder verhungern. Da geschehen Morde und Vergewaltigungen in Ex-Jugoslawien, und niemand unternimmt etwas dagegen…- so sehen es Kinder.
Verarbeiten und einordnen können Kinder und Jugendliche das kaum. Aber die künstliche Welt der Mattscheibe prägt immer stärker ihren Umgang mit der wirklichen Welt. 20% der Grundschüler sehen pro Woche mehr als 40 Stunden fern. Durchschnittlich sind an jedem Fernseh-Wochenende ca. 800 Gewalttaten, darunter 150 Morde, zu sehen. Das kann selbst der zappeligste Junior nicht erreichen – schon weil er etliche Zeit für die Punktejagd bei Computerspielen braucht, die Laufzeit von Horrorvideos wie dem „Menschenfresser“ oder „Großangriff der Zombies“ nicht gerechnet…
Bis zu 15% aller Schüler, schätzt Jugendforscher Hurrelmann, seien gewalttätig. Nach e. Befragung unter schleswig-holsteinischen Schülern beobachteten 14% der Befragten „oft bis sehr oft“ brutale Prügeleien unter den Pennälern. Rund 7% berichteten, dass dabei auch Schlagstöcke, Schlagringe oder Wurfsterne eingesetzt wurden.
Mitleid ist „als nicht cool verpönt“, hat der Stuttgarter Polizist Willi Pietsch beobachtet. So passiert es, dass Herumstehende dem Opfer nicht nur nicht helfen, sondern die Täter sogar noch anfeuern – die Schattenseite einer Weltanschauung, die „Erfolg“ (?!) über nahezu alles stellt.
In einer darwinistisch funktionierenden Gesellschaft triumphiert in allen Lebenslagen der Nahkampf über die Nächstenliebe. Selbstlosigkeit, Fürsorge, Sensibilität – damit – das ist die Botschaft an die nächste Generation – kann hier doch keiner „was werden“.
Frage: WAS IST ERFOLG? und: WAS oder WER WILLST DU SEIN / WERDEN?

Führt in Gedanken ein geistiges Tagebuch!

Führt ein gedankliches Tagebuch, so dass ihr euer Denken und Handeln ständig beobachten könnt. Prüft immer wieder eure körperliche, geistige und seelische Verfassung und seht, wie es mit euch steht. Das wird euch helfen, ein geistiges Bewusstsein zu entwickeln.

Schreibt nur Gutes in euer gedankliches Tagebuch: Hört keine negativen Dinge an, redet nichts Negatives, hegt keine negativen Gedanken. Keine eurer Handlungen darf für andere Menschen negative Folgen haben; wenn ihr andere verletzt, wirkt das wie ein Bumerang und trifft euch selbst am härtesten. Die Sünde ist kein Dynamit, das ihr aus der Ferne zur Explosion bringen könnt, ohne euch selbst zu schaden. Sie muss in eurer eigenen Seele entschärft werden.

Seid nie boshaft. Tragt niemandem etwas nach… Ein geistiger Mensch ist großzügig, er versteht und verzeiht, er ist allen ein Freund.

Täuscht nicht Freundschaft vor, wenn ihr innerlich das Gegenteil fühlt. Weicht besser Menschen aus, die euch nicht Freude machen. Das geistige Gesetz ist äußerst wirksam. Handelt nie gegen geistige Grundsätze: Alles, was ihr denkt und tut, hat ENTSPRECHENDE Konsequenzen für euch selbst: Eure richtigen und eure unrichtigen Gedanken und Taten kommen auf euch zurück. Ihr habt es in der Hand!

Bewusstseinserweiterung

Aus: Paramahansa Yogananda‘s Buch „Im Zauber des Göttlichen“, S. 105f:

An der Wurzel des materiellen Bewusstseins liegen die Sinne. Der Durchschnittsmensch ist mehr an der Welt und an materiellen Dingen interessiert als an geistigen Dingen, denn das Scheinwerferlicht seiner Sinne ist nach außen gerichtet….

Wenn ihr euer Bewusstsein nach innen zurückzieht, werdet ihr allmählich feststellen, dass es im eigenen Inneren viel wunderbarere Dinge gibt als in der Außenwelt…Alles Schöne in dieser Welt ist bloß eine vergröberte Nachbildung der strahlenden Herrlichkeit im Reich der Astralwelt. Im geistigen Bewusstseinszustand nimmt man die Weisheit und Schönheit der Astralwelt wahr, die sich hinter allen materiellen Erscheinungsformen verbirgt…

Ihr erreicht geistiges Bewusstsein durch Meditation, die beste Methode, sich zu vergeistigen. All das Gute, das ihr euch je erträumt habt, wird euch dann zuteil werden. Ein geistiger Bewusstseinszustand bedeutet, dass ihr fähig seid, das zu tun, was in eurem eigenen höchsten Interesse liegt.

S. 107: Und ich gehe jede Wette ein, dass 99% aller Menschen nicht wissen, was zu ihrem Besten dient.

Darüber sollten wir uns aber klar werden – auch und v.a. für unsere Lebensqualität!

 

Weisheit

Der indische Weise und Heilige Paramahansa Yogananda sagt in seinem Buch „Im Zauber des Göttlichen“:

Geistiges Bewusstsein hält sich an alle Regeln, die das Leben vollkommen machen.

Es schließt selbstloses Dienen am Nächsten ein sowie richtiges Betragen, Beachten der hygienischen Gesetze und aller anderen Gesetze des Lebens und willige Erfüllung aller Pflichten – der weltlichen und der geistigen –, ohne dass eine Pflicht mit der anderen in Widerspruch gerät.

Wer etwa als Künstler ganz seiner Kunst lebt, geistige Grundsätze aber ignoriert, führt ein Leben voller Widersprüche, indem er eine bestimmte Pflicht erfüllt und sie als Entschuldigung dafür benutzt, andere Pflichten  zu vernachlässigen. Das führt ins Unglück.

Wenn ihr all eure Aufgaben freudig erfüllt, ohne dabei eure innere Ruhe und Freude zu verlieren, bringt euch nichts aus dem Gleichgewicht und ihr werdet wahres geistiges Glück finden: Euer ganzes Denken, euer ganzes Bewusstsein wird zu seiner heiligen Quelle zurückströmen.

Ohne solch geistig ausgeglichenes Leben kann niemand glücklich werden.

Ich meine: Die Latte liegt hoch. Aber schon wenn wir uns strecken, kommen wir weiter als ohne diese Anstrengung!

Sprichwort: Ziele immer nach dem Himmel. Selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du unter den Sternen landen.

Lebensqualität

Lebe JETZT – und baue Deine Zukunft!

Lebe JETZT – und baue Deine Zukunft!

We need the courage to learn from our past and not to live in it.

Denk nach über Deine Gewohnheiten: Tust Du Dir Gutes?

Lerne aus Deinen Erfahrungen und hab‘ den Mut zu Veränderung, damit’s Dir besser geht!

Entstressen heißt auch: Nicht Schuld suchen, sondern Lösungen finden: Sich selbst und anderen verzeihen heißt: Mit Herz und Hirn nach vorn schauen!

 

Jede Art von Stress macht krank!

Jede Art von Stress macht krank!

Es gibt eine Vorbedingung für Glück und Gesundheit: Hab keinen Stress!

Körperlicher, geistiger oder seelischer Stress kostet Dich Lebensenergie und Freiheit und schädigt Deine Körperzellen und Deine Geisteshaltung.

  • „Willst du gern und lange leben, sollst du gern und herzlich geben!“ –

    Und so lernst du, deine Mitmenschen zu mögen und mit ihnen zu fühlen…

  • „Bist du ehrlich und bescheiden, wirst du niemandem was neiden.“ –

    Und schon hast Du innerlich keinen Stress!

  • „Zieh dir keine Krimis rein, denn sonst schläfst du nicht gut ein.“ –

    Und dann haben Körper und Geist Stress, der Dich Lebenskraft und Lebensenergie kostet.

Gesundheit ist Lebensqualität

Gewaltfreie Kommunikation entstresst!

Gewaltfreie Kommunikation entstresst!

Nimm wahr, dass du dich ärgerst. Frag dich, was genau dich so sehr ärgert.

  1. Beobachtung: Was nehme ich wahr?

  2. Gefühl: Was fühle ich?

  3. Bedürfnis: Was brauche ich, um glücklich zu sein?

  4. Bitte: Was kannst du für mich tun?

Beschreibe für dich deine Gefühle und Bedürfnisse und werde dir klar darüber, was du wirklich brauchst, um glücklich zu sein.

Die Ursachen für Konflikte sind oft verdeckt. Wesentlich ist, ob ein Konflikt als Bedrohung oder als Chance wahrgenommen wird.

Eine Lösung kann nicht einseitig sein. Es sollten die Ziele beider Konfliktparteien erreicht werden.

Konflikte erleben heißt: Hinschauen, Zuhören, nachdenken und verändern.

Tipps zur Konfliktvermeidung:

.) Meide Menschen, wo du nicht aufmerksam und liebevoll sein kannst.

.) In die Augen schauen ist Anerkennung. – Und jeder Mensch braucht Anerkennung!

 

 

Du bist, was du denkst!

The happiness of your life depends on the quality of your thoughts.

Das Glück Deines Lebens hängt von der Qualität Deiner Gedanken ab.

Die „Qualität“ von Gedanken hängt aber nicht vom sogenannten Bildungsgrad ab. Herzensqualität, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Vertrauen, Kooperationsfähigkeit, Liebe, Güte, Mut etc. sind Qualitäten, die jede/r haben kann und – zum eigenen Wohl – anstreben soll. (Weise meinen, dass wir alle zum Glück unterwegs sind, selbst wenn es viele Inkarnationen dauern sollte, weil das das Ziel der Evolution ist.)

Kürzlich fand ich den Sager: Mitgefühl ist die höchste Form der Intelligenz.

Auch das gehört hierher, und auch das gefällt mir sehr.

 

Wer Vertrauen hat, hat auch Geduld

Von einem Experiment mit SchülerInnen berichtete kürzlich Ö1 zum Thema Geduld: „Willst du die Packung Gummibärlis gleich oder morgen zwei Packungen?“

Kinder, die Vertrauen hatten, sagten: morgen zwei. Wohingegen die, die z.B. von jmd. zuvor belogen wurden oder die mit ihren Eltern nicht gut auskamen, lieber sofort die eine Packung wollten.

Experten folgern daraus: Wer Vertrauen hat, kann besser Denken. Experimente mit Schülern haben gezeigt, dass die, die Vertrauen in Erwachsene haben, innerlich ruhiger sind und auch auf Belohnung warten können. Das heißt, sie können lernen, um später einmal eine gute Note zu kriegen. Das wieder bewirkt schulischen Erfolg, höhere Schulbildung und evtl. sogar später besseren beruflichen Erfolg…

Das gibt zu denken.

Empfangene, gelebte Lebensqualität bewirkt weitere Lebensqualität im Geben und Nehmen.

 

Frieden, Lebensqualität und Synergie

Frieden, Lebensqualität und Synergie brauchen wir für die Zukunft, – und das kommt auch auf uns zu: Mit uns oder trotz uns.

FRIEDEN: Haaf, Klinger und Streidl schreiben in „Alphamädchen. Warum Feminismus das Leben schöner macht“ (Hoffmann & Campe, 2008): “Es geht nicht um einen Kampf der Geschlechter. Aber wir müssen den Männern klarmachen, warum sie nicht länger auf ihren Privilegien beharren können. Sie werden uns vielleicht nicht freiwillig die Hälfte ihrer Welt überlassen wollen, aber möglicherweise fällt es ihnen leichter, wenn wir ihnen im Tausch die Hälfte der angeblich weiblichen Welt zur Verfügung stellen: mehr Zeit mit den Kindern, mehr Raum für Familie. Vielleicht sind die Männer sogar erleichtert, wenn wir ihnen anbieten, ab sofort gemeinsam dafür zu sorgen, dass wir unsere Familie ernähren können. Miteinander über all das zu reden ist auf jeden Fall ein sehr guter Anfang…“